Trainingslager St Veit – Ein Tagebuch

Wir möchten mit euch unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Trainingslager in St Veit (Österreich)  teilen. Dafür haben wir euch ein Tagebuch vorbereitet. Viel Spaß beim Lesen.

Tag 1

Der erste Tag fing sehr früh an. Um kurz vor sechs begann die Reise von Lübeck nach Hamburg. Durch eine kleine Fehlinformation musste ein Teilnehmer mit dem Auto nach HH. Dort lief aber alles glatt. Die Gruppe verarbeitete den ersten Schreck gut und war frohen Mutes, dass der restliche Teil der Reise weniger beschwerlich werden würde. Im Zug nach München wurde es allerdings erneut spannend,  denn aufgrund von technischen Problemen war die Platzreservierung nicht wie geplant. Unsere Gruppe von Delphinen  saß in  vier voneinander getrennten Abteilen, was den Spaß und die Ruhe aber nicht aus der Gruppe nahm.  Zur Halbzeit in München atmeten dann aber doch alle auf. Von München nach St Veit gab es keine weiteren Zwischenfälle und unser Team erreichte das Ziel um 20 Uhr.

Die Zimmerverteilung fand recht zügig statt. Wie das Abendessen ausfiel, könnt ihr euch gern in unserer Galerie ansehen. Uns bleibt nur zu sagen: Hmmmm…

  • Unsere Gruppe Delphine geht auf Reisen
  • Die Coolness darf nicht zu kurz kommen
  • Der Trainer ganz entspannt
  • Unser Speisesaal
  • Hmmmm....

 

 

Tag 2

Auch am zweiten Tag sind unsere kleinen Delphine gut gelaunt. Die erste Wassereinheit gefiel den meisten Aktiven sehr gut. Noch besser waren allerdings die vier Stunden Freizeit, in der die Schwimmer die Zeit nutzen um sich ein wenig im Wasser auszutoben und zu spielen. Die darauf folgende zweite Wassereinheit war dann sehr anstrengend für die junge Truppe, was später zu großer Erschöpfung führte.

Am Abend wurden die Aktiven mit großartigem Essen belohnt. Wie immer haben wir auch einige Impressionen für euch.

  • Speil und Spaß in St Veit!
  • Alle Angebote werden genutzt
  • Am Abend dann die Erschöpfung

 

 

Tag 3

Am dritten Tag passierte nicht viel Neues für die Aktiven, was nicht bedeutet, dass das Training nicht weiterhin intensiv stattfand. Zwei Wassertrainingseinheiten mit zusätzlichen Landtrainingseinheiten hielten die Truppe weiterhin auf Spannung. Dem abfallenden Informationsfluss entnehmen wir, dass unserem Team aus Delphinen langsam aber sicher die Energie zum Schreiben fehlt. Aber wer soll es ihnen übel nehmen?

 

Tag 4

Obwohl die Müdigkeit der Gruppe steigt, stellen die Trainer  fest, dass die Aktivität der Truppe in der Freizeit nicht abnimmt. Es wird gerutscht, geschwommen und geplanscht. Heute sind Michael, Franziska und Malte mitgerutscht. “Was für ein Spaß!“, stellt Franziska später fest. Natürlich muss weiter gegen Sonnenbrände gekämpft werden, was  von Trainern und Aktiven eher als Luxusproblem denn als echte Bedrohung angesehen wird.

Das Abendessen war wie bereits an den Vortagen sehr ausgewogen.

  • Malte hat Spaß!

 

Tag 5

Die Trainern liefen heute noch einmal zu Hochform auf . Michael leitete das Trockentraining der jüngeren Delphine (siehe Foto) im Hotelgarten. Das abschließende Landtraining der “Großen”-Delphine wurde übernahm Franziska. Nach den intensiven Übungen wirkte die Gruppe vorübergehend stark geschwächt, doch Motivation und Spaß gingen wie schon in den letzten Tagen nie wirklich verloren, egal wie anstrengend die Übungen und Trainingspläne waren. So blieb es auch über die Wassereinheiten dieses Tages hinaus, dem morgen eine trainingsfreier Tag folgen wird. Auf dem Programm steht dann eine gemeinsame Wanderung.

  • Trockentraining mit Trainer Michael
  • Franziska bringt die Gruppe an ihr Limit
  • "Energie"-Zufuhr 😉

 

Tag 6

Der sechste Tag war der Wandertag. Andor und Stina durften die Strecke mit einer Karte bestimmen. Die geplante Reise fiel doch etwas kürzer aus als gedacht, da der Maßstab der Karte die Gruppe verwirrte. Die Route war dennoch sehr gut ausgewählt und führte unsere Delphine auf ihrem Landgang durch Wälder und Wiesen, was bei über 30C° sehr angenehm war.

Am Nachmittag schwammen unsere kleinen Delphine im Freibad umher, während die Großen sich in der Stadt beim shoppen wieder fanden.

Am Abend des trainingsfreien Tages, verabschiedeten sich Michael, Franzi und Malte.

  • Alle gut drauf!
  • Spaß im Freibad!!

 

Tag 7

Heute hat unsere Gruppe den Tag über im Freibad verbracht. Dort wurde wieder viel getobt und gespielt. Am Nachmittag gab es dann noch eine Trainingseinheit, die die Gruppe zur Verwunderung der Trainer gut absolvierte, trotz der Anstrengungen während des Spielens im Wasser. Auf dem Weg zurück zum Hotel wurde die Gruppe von einem kleinen Schauen überrascht, was aber keinen Einfluß auf die gute Laune hatte.

  • Trainingseinheit am Nachmittag
  • Auf dem Weg zurück ins Hotel...

 

Tag 8

An Tag 8 spielte erstmals das  Wetter nicht richtig mit. Morgens absolvierte die Mannschaft ein Lauftraining , was super funktionierte. Sehr zum Ärger der Kids, die offensichtlich noch immer genug Energie verspüren,  verhinderte ein Gewitter die Wassereinheit am Nachmittag. Als Ausweichprogramm wurde die Zeit nochmals mit Shoppen verbracht.

Unsere Gruppe tritt zum Lauftraining an

 

Tag 9

Am letzten Tag vor der Rückreise meinte es Petrus noch einmal gut mit dem Team. Die Sonne lachte vom Himmel und Lauftraining sowie die abschließende etwas entspanntere Einheit im Becken stellten für die Kids keine besondere Herausforderung dar. Der letzte Heimweg aus dem Bad ins Hotel wurde noch für einen Einkehrschwung in die Eisdiele des Vertrauens genutzt. Am Abend galt es schon wieder die Taschen zu packen, denn die Zeit des Trainingslagers war wie im Flug vergangen.

 

 

An der Eisdiele des Vertrauens

 

Tag 10

Heimreise. Nun merkte man den Kids doch erste Ermüdungserscheinungen an. Während die Hinreise noch von Vorfreude geprägt wurde, gestaltete sich die Rückfahrt ruhig und das Team strotze nicht mehr vor Frische. Nur der Trainer stach durch sein entspanntes Aussehen aus der Masse heraus. Wie das wohl kommt? Willkommene Abwechselung war ein kleiner Einkehrschwung zur königlichen Fastfoodketten, die die Crew nutzte, um den Geburtstag von Delphin Andor zu feiern. Für etwas Aufregung sorgte dann auf der letzten Wegstrecke noch ein ungehobelter Mitreisender, der unsere Mannschaft verbal belästigte und dabei fast handgreiflich wurde. Bei der Ankunft in Lübeck durfte er sich daher auch gleich in die Obhut der Polizei begeben, während sich das große Empfangskomitee der Eltern über die Rückkehr ihrer Sprößlinge freuten.

  • Abfahrt in St. Veit
  • Trainer auch auf der Rückfahrt gut gelaunt

 

Abschließend sollte für unsere Leser und Vereinsmitglieder nicht unerwähnt bleiben, dass nach der Abreise der Co-Trainer Michael und Franzi deren Aufgaben durch die phantastische Unterstützung der mitgereisten Mütter Astrid und Grit hervorragend kompensiert wurde. Astrid übernahm – unterstützt von Lisa – die Leitung des Trockentrainings und Grit übernahm tagsüber die logistische Versorgung des Teams. Durch das große Engagement von Trainern und Eltern sind Maßnahmen wie das Trainingslager erst erfolgreich durchführbar und der Dank gilt in daher Müttern wie Trainern in gleicher Weise. Nach der Rückkehr freuten sich dann auch das Trainerteam beim ersten Saisontraining am Montag über ihre motivierten Schwimmer. Die jüngeren Jahrgänge bei Michael absolvierten ihr 90-minütiges Training bravurös und auch die erfahreneren Aktiven hatten mit dem 4.400 m umfassenden Trainingsplan keine Probleme. Da kommt schon Vorfreude auf die ersten Wettkampfergebnisse auf.

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