NOP 2018 – die jungen Wilden stürmen ins Finale

Der Nord-Ostsee-Pokal (NOP) ist die sogenannte „Landesmeisterschaft“ der Kleinen der 6-9 jährigen und der jährliche Höhepunkt in dieser Altersstufe. Der Vorkampf fand am Wochenende des 9./10. Juni an vier Standorten in Schleswig-Holstein statt. Wir haben mit 23 Aktiven wieder eine große Anzahl Schwimmer gemeldet und waren in Mölln zu Gast. Leider fand an diesem Tag auch eine Schulveranstaltung statt, so dass wir sieben Abmeldungen zu verkraften hatten. Damit kämpften 16 unserer Aktiven um den Einzug ins Finale, was elf Schwimmern auch gelang.

Während sich die Jüngsten fast komplett und über nahezu allen Strecken qualifizieren konnten, hatten die 2009er schon mehr zu kämpfen. So hat es Sila Uygun trotz guter neuer Bestzeiten leider nicht geschafft. Ebenso scheiterten Leo Jessen und Valerie Stadel in der Vorrunde, u. a. durch je eine Disqualifikation. Einzig Mieke Lange konnte sich in drei von fünf Strecken durchsetzen und tritt im Finale über 100m Rücken sogar als Gesamtvierte des Vorkampfs an.

Frida Schneider und Sarah Jasmin Otte, die beide noch in der Kraul-/Rückengruppe schwimmen, schafften den Sprung ins Finale noch nicht, konnten aber erste Erfahrungen sammeln. Bei unseren übrigen stark vertretenen 2010ern erzielten wir fast eine 100%ige Qualifikationsquote. Nur Nikita Lammert ereilte eine Disqualifikation, weil er bei Brust zunächst wenige Züge Kraul geschwommen ist, was ihn selbst wohl am meisten ärgerte. Somit hat er sich über drei Strecken qualifizieren können, sein Konkurrent Mats Mahlerwein über alle vier; beide mit guten Zeiten unter den ersten sechs Finalisten. Meine vier Mädels, die schon in der entsprechenden „NOP-Gruppe“ schwimmen, schafften auf alle Strecken den Schritt ins Finale. Während Lara Marie Temmen sich mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen von allen Startern Hoffnungen auf einen Medaillenrang machen kann, ist es für Lea Sophie Volz, die noch sehr wenig WK-Erfahrung hat, schon ein riesiger Erfolg, sich ebenfalls über alle vier Strecken qualifiziert zu haben. Zwischen den beiden im guten Mittelfeld landeten Anna Köszegvary und Amelie Busse, die ebenfalls ihre guten Zeiten aus den letzten Wettkämpfen bestätigen konnten.

Leider ebenfalls von einer Disqualifikation betroffen (in Brust, was sie in der Kraul-/Rückengruppe bisher kaum üben konnte), zieht auch Ksenia Lammert (2012) mit drei Strecken ins Finale – obwohl sie mit den 2011ern zusammen gewertet wird. Das hinderte sie jedoch nicht, als Vorkampf-Schnellste über 25m Schmetterling Beine in der Liste der Finalteilnehmer zu erscheinen. Und auch die Jungs im Jahrgang 2011 boten eine tolle Vorstellung in Mölln. So schaffte es Armin Bauer zweimal über Rücken und Kraul ins Finale. Unser Strahlemann Bjarne Rix und unser „erfahrenster“ Anton Peter (je einmal Gesamt-Erster und –zweiter des Vorkampfes) dürfen im Finale zusätzlich noch Schmetterling Beine und Brust schwimmen.

Insgesamt tolle Leistungen von allen – freuen wir uns auf ein spannendes Finale in eigener Halle in Lübeck; Ausrichter ist die SG Bad Schwartau.

Text: Michael Henning

Bilder: Michael Henning, Nadine Helmig

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