Internationale Deutsche Freiwassermeisterschaften

Bei den internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen vom 30. Juni bis zum 3. Juli in der Dove Elbe in Hamburg, war in diesem Jahr nur eine sehr übersichtliche Mannschaft der Delphine vertreten, die David Ellebrecht wie bereits im Vorjahr gut betreute. Das Feld der Teilnehmer war mit 937 Aktiven nochmals größer 2015 und ermittelte in 1199 Einzel- und 152 Staffelstarts nicht nur die Meister sondern darüber hinaus die Qualifikanten für die Welt- und Europameisterschaften der Junioren sowie die Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen.


Jennifer Timm (Jg. 02) und Kirill Lammert (Jg. 03) konnten in 32:56,70 bzw. 32:25,64 über 2,5 km jeweils als Zehnte in die Top 10 ihrer Jahrgänge schwimmen. Carolin Vorbeck (Jg. 02), startete nach langer krankheitsbedingter Trainingspause erstmals wieder bei einem Wettkampf und erreichte nach guten 34:58,37 als 24. von 52 Starterinnen in ihrem Jahrgang das Ziel. Saskia Krentz (Jg. 01) war mit 32:59,57 fast genauso schnell wie Jenny und wurde 13. von 51 Starterinnen.
 
Linus Launhardt (Jg. 02), der am Samstag über 2,5 km in tollen 32:11,60 auf Platz 12 seines Jahrganges schwimmen konnte, startete als Einziger der Mannschaft auch über die doppelte Distanz. Hier hatte er aber mit den frischen Wassertemperaturen zu kämpfen und brach das Rennen bereits nach der ersten von 4 Runden vorzeitig ab.

Die Neulinge im Freiwasser Kirill und Finja Plog (Jg. 04) erlebten gleich hautnah, mit welchen anderen Bedingungen im Freiwasser umzugehen ist. Durch eine ungünstige Startposition verlor Finja bereits auf den ersten Metern wertvolle Zeit, die sie im Laufe des Rennens nicht mehr aufholen konnte. Sie benötigte daher für die 2.500 m  37:52,50 und belegte den 27. Platz von 43. Krill verlor im Startgewühl seine Schwimmbrille und musste auch einige Tritte einstecken.

Für Aufregung sorgten Kirill und Linus allerdings schon vor ihrem Start über die 2,5 km. Mit dem Anziehen ihrer Wettkampfbekleidung waren die Beiden auch nach 30 Minuten noch nicht fertig und so wurde die Zeit für das Stempeln und Eincremen mit Vaseline bis zum Aufruf in der Vorstartzone knapp. Die Helfer für die Markierung, die bereits unruhig auf unsere Schwimmer gewartet hatten, verpassten beiden Jungs die gleiche Startnummer. Durch entsprechende Hinweise an die Kampfrichter sowie die korrekten Transponder und Badekappen zog diese Panne aber keine weiteren Schäden nach sich.
 
Außer den Einzelrennen starteten Saskia, Jenny und Caro auch noch über 3 x 1,25 km als Staffel. Hier belegten sie in 51:49,28 den 29. Platz.
 
Die Ergebnisse dieses Jahres zeigen noch deutlicher als im Vorjahr, dass eine gezielte Trainingvorbereitung auf die längeren Strecken und die Wettkampfbedingungen im Open Water erforderlich ist und das normale Beckentraining plus eine Woche Wassergewöhnung und Vorbereitung im Freiwasser nicht ausreicht, um ganz vorne mitzuschwimmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen