Gelungener Saisonstart in Flensburg

Am Wochenende waren 24 Aktive aus den verschiedenen Vereinsgruppen beim 42. Internationalen Förde-Pokal in Flensburg am Start. Die vom Flensburger SK gewohnt gut organisierte Veranstaltung wurde aufgrund der über 2. 000 Starts für die fast 350 SchwimmerInnen aus Deutschland und Dänemark allerdings zu einem langen und dadurch anstrengenden Event für alle Anwesenden.

Erfolgreichste Schwimmerin war einmal mehr Routinier Claudia Owczarz (Jg. 94), die in ihrer Hauptlage Rücken über die 50 m in 0:28,94 ebenso wie über 100 m Freistil in 0:57,28 bei den Damen neben Siegen in der offenen Klasse mit diesen Leistungen auch neue Veranstaltungsrekorde aufstellte. Auch das spannende Knock-Out-Finale, bei dem 8 Schwimmer mehrmals kurz hintereinander die 50 m Sprintdistanz absolvieren müssen, wobei der Schwimmstil vor jedem Rennen ausgelost wird, konnte sie wie im Vorjahr für sich entscheiden. Für dieses Finale konnten sich durch ihre Leistungen über 100 m Lagen auch Sarah Wilm mit 1:11,17 und Alena Plog mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:11,12 qualifizieren. Durch die für Alena günstigere Auslosung der Strecken hielt sie sich bis zum Halbfinale im Rennen und belegte einen tollen dritten Platz in diesem Finale.

Bei den Männern sicherte sich Konrad Curth (Jg. 95) mit neuer persönlicher Bestzeit über 100 m Lagen ebenfalls einen Platz in diesem Finale. Leider schied er im Viertelfinale aus.

Mannschaftskollege Kirill Lammert (Jg. 03) musste bei seinen 9 Starts nur über 200 m Brust einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Achtmal sicherte er sich in der Jahrgangswertung die Goldmedaille. Für sein Rennen über 50 m Schmetterling benötigte er nur 0:28,35 und erkämpfte sich mit dieser Leistung den Landesjahrgangsrekord, der seit 2006 von Nils Mollenhauer gehalten wurde. Außerdem gewann er die Sonderwertung der punktebesten Veranstaltungsleistung der Nachwuchsschwimmer mit seiner Zeit von 4:25,51 über 400 m Freistil.

Youngster Tassilo Fräßdorf (Jg. 07) dominierte ebenfalls die Rennen seines Jahrganges. Über 50 und 100 m Schmetterling schwamm er in 0:37,70 bzw. 1:27,71 auf Platz 1 der deutschen Bestenliste seines Jahrganges. Dies gelang auch dem jüngsten Mannschaftsmitglied Leonis Launhardt (Jg. 08), über 200 m Freistil, für die er 3:00,32 benötigte und damit auch nur noch knapp über 3 Minuten blieb.

Sein Bruder Linus Launhardt (Jg. 02) steigerte sich über 1500 m Freistil gleich um 45 Sekunden auf tolle 17:33,13 und belegte mit dieser Leistung Platz 2 in der Jahrgangswertung. Saskia Krentz (Jg. 01) verpasste gleich dreimal ganz knapp einen Platz auf dem Podium, erzielte aber über 100 m Brust und 100 m Lagen neue persönliche Bestzeiten.

Brustspezialistin Jennifer Timm (Jg. 02) schwamm über 50 und 100 m in 0:35,82 und 1:17,5 jeweils zu Silber in ihrem Jahrgang, was über die kürzer Distanz zusätzlich Platz 3 in der offenen Klasse bedeutete. Freundin Carolin Vorbeck (Jg 02) präsentierte sich nach mehrmonatiger Verletzungspausse in aufsteigender Form und schwamm in neuer persönlicher Bestzeit von 0:34,59 über 50 m Rücken zu Bronze.

Melissa Block (Jg. 01) erzielte über 100 m Freistil und 100 m Lagen zwei neue Bestzeiten. Ihre jüngere Schwester Madlen (Jg. 04) dominierte mit 4 Siegen und einem zweiten Platz ihren Jahrgang, darunter eine neue Bestzeit über 50 m Schmetterling von 0:34,01. Die gleichaltrige Finja Plog siegte souverän über alle Rückendistanzen des Jahrgangs und belegte über die 200 m Strecke in 2:34,54 außerdem den vierten Platz in der offenen Klasse und belegt damit zur Zeit Platz zwei der deutschen Jahrgangsbestenliste..

Die Aktiven der verschiedenen Nachwuchsgruppen beeindruckten auch mit soliden Leistungen, die den dritten Platz der in der Mannschaftswertung der Veranstaltung absicherten. Marton Cardenas Cubertier (Jg. 06) absolvierte seine Rennen über 50 m Freistil, 100 m Rücken und 200 m Freistil in neuen Bestzeiten, während sein Bruder Andor (Jg. 08) über 50 m Rücken und Freistil sogar zweimal auf Platz 3 schwimmen konnte. Als weiteres Geschwisterpaar waren Milene Da Silva (Jg. 03) und Lara (Jg. 02) mit dabei. Lara absolvierte alle Starts in neuen persönlichen Bestzeiten, während ihre Schwester Milene sogar eine Silber- und zwei Bronzeplaketten erkämpfen konnte.

Leonhard Aron Ejdimiller (Jg. 04) startete erstmals in einem Wettkampf auch über 200 m Distanzen und blieb dabei über 200 m Rücken und Lagen gleich unter 4 Minuten. Jade-Josephie Pribik (Jg. 05) blieb über 50 m Freistil in 0:40,50 nur noch knapp über 40 Sekunden. Julius Maximilian Schaper (Jg. 06) schwamm über 200 und 100 m Brust auf die Plätze 2 und 3. Über 200 m Lagen reichte es zwar nicht zu einer Medaille, er verbesserte sich aber mit seiner neuen Zeit von 3:38,83 gleich um mehr als eine halbe Minute. Auch Marie Lotte Odendahl (Jg.05) konnte sich über diese Strecke um über 30 Sekunden steigern und beendete ihr Rennen nach 3:33,60. Greta Naujok (Jg. 02) erzielte drei neue Bestleistungen und blieb über 50 m Freistil in 0:35,95 erstmals unter 36 Sekunden.

Jonathan Lucht (Jg. 01) schlug über 50 m Freistil in 0:27,91 erstmals nach weniger als 28 Sekunden an und wurde für diese tolle Leistung mit einem Einsatz in der 8 x 50 m Mixed-Staffel belohnt, in der er diese Leistung nochmals bestätigen konnte.

Insgesamt sicherten sich die Aktiven 38 Gold-, 17- Silber und 12 Bronzemedaillen in den Jahrgangswertungen sowie 6 Gold-, 6 Silber- und 5 Bronzeplaketten in der offenen Klasse. Außerdem beendete die Mannschaft alle 5 Staffelstarts mit Podiumsplatzierungen. Die Trainer Eugen Steffen und Karl Siebert zählten außerdem 67 persönliche Bestzeiten und waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge, die diese aus dem Training heraus erzielten, sehr zufrieden.

 

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