DJM 2017 in Berlin – Ein Tagebuch

Wir teilen unsere Erfahrungen und Ergebnisse mit euch

Jeden Tag posten wir ein bisschen mehr von unseren Erlebnissen und Erfolgen in Berlin. Ihr könnt also gespannt sein, was unsere Athleten in Berlin erleben.

Tag 1
Bis zum kommenden Freitag finden in der SSE Schwimm- und Sprunghalle im Berliner Europapark die diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften statt. Ein Teil des 9-köpfigen Teams um Coach Eugen Steffen war bereits am Sonntagnachmittag angereist, um ausgeruht in den ersten Wettkampftag zu starten.

Den ersten Start der Mannschaft absolvierte Madlen Block (Jg. 04). Über 200 m Schmetterling benötigte sie 2:40,20. Als nächster ging Kirill Lammert (Jg. 03) über die gleiche Strecke an den Start. Auch er schwamm noch nicht an seine persönliche Bestzeit heran, qualifizierte sich aber in 2:17,34 sicher als Zweitplatzierter fürs Finale am Nachmittag. Trotz neuer persönlicher Bestzeit von 0:56,85 über 100 m Freistil bei seinem zweiten Start, verpasste Kirill hier den Finaleinzug als Neunter denkbar knapp. Markus Klapproth (Jg. 01) schlug bei seinem Start über 100 m Freistil nach 0:54,82 an und bliebt damit erstmals unter 55 Sekunden. Jennifer Timm (Jg. 02) absolvierte die 100 m Brust in tollen 1:15,59 und verpasste den Einzugs ins Finale als Zehnte nur um wenige Hundertstelsekunden.

Bei den Finals am Nachmittag ging Kirill als Mitfavorit über die 200 m Schmetterling an den Start. In einem packenden Rennen startete er verhalten und lag nach der Hälfte der Strecke noch auf dem 4. Platz. Dank seiner guten Renneinteilung und dem besseren Anschlag, konnte er den Wettbewerb in neuem Landesjahrgangsrekord von 2:14,30 für sich entscheiden und erkämpfte damit seinen ersten Jahrgangsmeistertitel bei einer Deutschen Meisterschaft. Angespornt von diesem Erfolg dürfen wir gespannt sein, wie sich die Mannschaft in den nächsten Tagen weiter präsentiert.

Tag 2

Der zweite Tag startete verhalten mit den ersten Starts für Lina-Marie Bahr (Jg. 00) und Sarah Wilm (Jg. 01) über 50 m Schmetterling. Sarah erwischte leider keinen guten Tag und blieb in 0:30,94 eine knappe Sekunde über ihrer persönlichen Bestzeit. Besser lief es da schon für Lina- Marie, die mit 0:29,96 die 30 Sekunden unterbot. Für einen Platz im Finale reichte es leider nicht. Kirill, der ebenfalls über 50 m Delphin einen Startplatz gebucht hatte, sprintete dagegen in neuer persönlicher Bestzeit von 0:26,77 als Zweiter ins Jahrgangsfinale. Mit dieser Zeit verbesserte er außerdem den Landesjahrgangsrekord, den er erst im April unter 27 Sekunden gedrückt hatte. Alena Plog (Jg. 01) gestaltete ihren Start in die Veranstaltung mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:26,68 und belohnte sich mit dieser Leistungssteigerung um gut 2 Sekunden über 200 m Rücken mit dem Einzug ins Jahrgangsfinale als Siebte. Kirill musste am Nachmittag als Erster über die 50 m Schmetterling an den Start. Es gelang ihm, sich nochmals auf phantastische 0:26,55 zu steigern und mit dieser Leistung seine Medaillensammlung um eine Silberplakette zu erweitern, sowie seine Konkurrenten auf die Plätze zu verweisen. Nur dem souveränen Sieger Josef Miladinov vom SV Gera, der mit seiner Siegzeit von 0:25,63 auch den bisherigen deutschen Altersklassenrekord unterbot, musste er diesmal den Vortritt lassen. Alena erwischte über die deutliche längere Distanz erneut einen guten Start und bestätigte ihre Zeit aus dem Vorlauf. Diesmal schlug sie nach 2:26,79 an und belegte mit dieser Leistung Platz 8 ihres Jahrganges. Diese tollen Ergebnisse machen natürlich Lust auf weitere Erfolge und halten die Spannung auch für die Daheimgebliebenen hoch.

Tag 3
Auch am Vormittag des dritten Veranstaltungstages überzeugten unsere Aktiven mit guten Leistungen und vielen neuen persönlichen Bestzeiten.
Alena Plog, Lina-Marie Bahr und Kirill Lammert starteten über 100 m Rücken. Lina blieb in 1:09,87 knapp 2 Sekunden über ihrer Bestzeit und belegt wie Kirill, der sich auf 1:07,13 steigern konnte einen Platz im hinteren Drittel ihres Jahrganges. Alena bestätigte ihre aktuelle Bestzeit mit 1:08,47 und sicherte sich einen Platz im Mittelfeld.
Linus Launhardt (Jg. 02) startete über 1500 m Freistil in die Meisterschaft und steigerte sich auf 17:24,60, was Platz 15 in der Jahrgangswertung bedeutete. Auch Markus Klapproth startete über diese lange Distanz und verbesserte sich gleich um fast 24 Sekunden auf 17:00,84, nachdem ihm bereits über 200 m Freistil eine Leistungssteigerung um 2 Sekunden gelungen war. Mit seinem Anschlag nach 2:00,05 blieb die Uhr diesmal nur noch denkbar knapp über den magischen 2 Minuten. Jennifer Timm konnte in 0:34,34 über 50 m Brust als Siebte ihre erste Finalteilnahme einschwimmen. Kirill sicherte über 200 m Freistil mit seiner sechsten Bestzeit von 2:03,77 den zweiten Finalplatz des Tages.
Dieser Tag endete leider ohne Medaillen für das Team. Jennifer bestätigte bei ihrem erneuten Start über die 50 m Brustdistanz in 0:34,40 ihre Leistung aus dem Vorlauf, rutschte jedoch auf den achten Platz ab. Kirill kämpfte gewohnt beherzt und benötigte bei seinem bereits achten Start 2:04,94. Da sich seine Konkurrenten allerdings teilweise gegenüber dem Vormittag nochmals um 4 Sekunden steigerten, reichte es diesmal nicht für den Sprung aufs Treppchen. Allerdings folgen in den nächsten Tagen ja noch die Sprintstrecken, bei denen unsere Aktiven vielleicht noch die eine oder andere Überraschung aus dem Hut zaubern.

Tag 4

Am vorletzten Veranstaltungstag standen noch einmal die längeren Strecken im Fokus. Über 1500 m Freistil hatte neben Madlen Block und Alena Plog auch Saskia Krentz (Jg. 01) einen Startplatz erkämpft. Fast zeitglich beendeten die Beiden nach 19:01,52 (Saskia) und 19:02,93 (Alena) ihre Rennen und belegten damit die Plätze 18 und 19. Madlen schlug in neuer persönlicher Bestzeit von 19:04,34 an und platzierte sich im Mittelfeld der Wertungsklasse.Bei den Jungen starteten Linus Launhardt und Markus Klapproth über die 800 m Freistil. Beide steigerten sich deutlich gegenüber ihren Meldezeiten. Markus blieb in 8:55,85 erstmals unter 9 Minuten und wurde 13. seines Jahrganges. Linus steigerte sich auf 9:01,94. Platz 6 in der Jahrgangswertung dieses Wettbewerbes war dann auch die beste Platzierung des Teams an diesem Tag.
Auch über 50 m Freistil waren mit Lina-Marie Bahr, Kirill Lammert und Markus drei Schwimmer der Mannschaft am Start. Leider konnte nur Kirill in 0:26,41 eine neue persönliche Bestzeit erzielen, die jedoch wie die Zeiten von Lina- Marie (0:28,22) und Markus (0:25,41) nicht für den Einzug ins Finale reichten.

Am letzten Veranstaltungstag wird es noch einmal um die Spezialstrecken unserer Athleten gehen und vielleicht ist ja dann auch noch eine weitere Medaille drin.

Tag 5

Der letzte Tag stand nochmal im Zeichen der Spezialstrecken. Als erster ging Linus Launhardt über 400 m Freistil heute ins Wasser. Er konnte sich auch bei seinem dritten Start nochmals leicht steigern und schlug nach 4:23,42 an. Ebenso wie Brustspezialistin Jennifer Timm über die 200 m Strecke, für die sie diesmal 2:50,30 benötigte, belegte Linus einen Platz im letzten Drittel seiner Wertungsklasse.

Kirill Lammert konnte in seiner Spezialdisziplin 100 m Schmetterling in 1:00,52 ungefährdet als Vorlaufzweiter ins Finale schwimmen, was ihm bei der 50 m Rückendistanz trotz neuer persönlicher Bestzeit von 0:30,51 nicht gelang.

Für Sarah Wilm klappte es leider auch im zweiten Anlauf, diesmal über 100 m Schmetterling nicht mit einer neuen Bestmarke. Für ihr Rennen benötigte sie 1:08,72 und war mit dieser Leistung sicher nicht zufrieden. Lina-Marie Bahr, Markus Klapproth und Alena Plog hatten ihre letzten Starts über 50 m Rücken. Alle drei blieben leicht über ihren aktuellen Bestzeiten (Markus 0:29,33, Alena 0:32,19, Lina-Marie 0:30,70), sicher auch ein Zeichen für langsam eintretende Ermüdungserscheinungen, infolge der anstrengenden Veranstaltungswoche. Lina-Marie reichte die Zeit aber zum Einzug ins Finale am Nachmittag.

Hier wollte Kirill sich noch eine weitere Medaille sichern. Mit 1:00,02 konnte er sich gegenüber dem Vorauf auch nochmals steigern und verfehlte nur knapp eine Zeit unter einer Minute, gegen den extrem starken Josif Miladinov, der auch am letzten Veranstaltungstag noch einen neuen Jahrgangsrekord in 0:56,24 aufstellte, war jedoch kein Kraut gewachsen. So wurde es wie bereits über die Sprintdistanz nochmals Silber und damit die dritte Plakette für unseren erfolgreichsten Aktiven im Rahmen dieser Meisterschaft. Leider verpasste Lina-Marie den Sprung aufs Podium, obwohl sie sich nochmals auf 0:30,55 steigern konnte. Sie beendete den Wettkampf auf einem tollen 4. Platz.

Coach Eugen war sehr zufrieden mit den zahlreichen guten Leistungen seines Team, das es in diesem Jahr auf 7 Finalteilnahmen und drei Medaillen brachte.

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